Einsamkeit in der Klausur
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| Klausurbegrenzung im Garten |
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Als Schwestern, die sich ganz dem kontemplativen Leben widmen, leben die Karmelitinnen in strenger (päpstlicher) Klausur, d. h. in weitgehender Trennung von der Welt. Sie leben zurückgezogen in ihrem Kloster und verlassen den ihnen vorbehaltenen Lebensbereich ausschließlich aus notwendigen Gründen. So entsteht ein Raum der Einsamkeit und des Schweigens. Die Einschränkung von Kontakten und äußeren Eindrücken helfen, die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart Gottes zu lenken.
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| Klausurabgrenzung in der Kapelle |
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Die Klausur ist mehr als nur eine Hilfe für das Gebetsleben. Vor allem ist sie eine Konkrete Form der Nachfolge Christi, denn das beschauliche Leben ahmt Christus nach, der auf dem Berg in der
Einsamkeit betete. Die Lebensweihe der Klausurschwestern ist also Teilhabe an der Liebesgemeinschaft des Sohnes mit dem Vater und an seinem Paschamysterium. Indem sich die Schwestern mit der Hingabe Jesu an den Vater vereinen, wirken sie am Geheimnis der Erlösung mit. „Wie Maria im Abendmahlssaal durch ihr betendes Dasein die Anfänge der Kirche in ihrem Herzen bewahrte, so ist dem liebenden Herzen und den gefalteten Händen der Klausurschwestern der Weg der Kirche anvertraut.“ Als „Zeichen der ausschließlichen Vereinigung der bräutlichen Kirche mit dem über alles geliebten Herrn“ ist die Existenz des kontemplativen Klosters eine schweigende Verkündigung der wesentlichen und endgültigen Berufung eines jeden Christen und der ganzen Kirche.
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