Arbeit
Schon für die Wüstenväter war die Arbeit ein wichtiges Element ihres geistlichen Lebens. In unserer ursprünglichen Regel, welche die Einsiedler auf dem Berge Karmel zur Grundlage ihres Lebens gewählt hatten, steht schon die Mahnung: Ihr sollt immer eine Arbeit verrichten, damit euch der Teufel stets beschäftigt finde und nicht infolge eures Müßigganges eine Eintrittsmöglichkeit in eure Herzen auskundschafte. ... Der hl. Paulus gibt euch in dieser Hinsicht Lehre und Beispiel zugleich. Er spricht: „Wir ermahnen Euch und gebieten Euch im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Stille Eurer Arbeit nachzugehen und Euer selbstverdientes Brot zu essen“. Dieser Weg ist heilig und gut. Ihn gehet! (2 Thess 3,7 – 12 )
So ist die Arbeit nicht nur Ausdruck der Armut und eine Gelegenheit für gegenseitige Liebesdienste, sondern hilft darüber hinaus, das für eine teresianische Gemeinschaft typische Klima aufzubauen und die innere Ausgeglichenheit der Schwestern zu bewahren. Unser Aufgabenfeld liegt in den anfallenden Arbeiten: in Haus und Garten, in der Paramenten- und Kerzenwerkstatt, der Ordensskapulieranfertigung und der Ikonenmalerei. So versuchen wir unseren Beitrag zu unserem Lebensunterhalt zu verdienen. Wir sind dennoch hauptsächlich auf die Vorsehung des Herrn und die Almosen der Gläubigen angewiesen.
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